Kinder und Jugendliche verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Schule. Klassenräume, Flure, Mensa, Turnhalle und Toiletten werden von Hunderten Menschen gleichzeitig genutzt, oft auf engem Raum. Dass hier Sauberkeit und Hygiene eine große Rolle spielen, liegt auf der Hand. Trotzdem gehört die Reinigung in vielen Schulen zu den Themen, über die erst gesprochen wird, wenn es Beschwerden gibt. Dabei hat ein gepflegtes Schulgebäude einen spürbaren Einfluss darauf, wie wohl sich Schüler und Lehrkräfte fühlen. Lernen findet in Berlin übrigens längst nicht nur im Klassenzimmer statt: Viele Klassen erkunden die Geschichte ihrer Stadt vor Ort, zum Beispiel bei einer geführten Fahrrad- oder Stadttour durch Berlin. Und genau diese Tage ohne Unterricht im Gebäude sind für uns wertvolle Gelegenheiten, um gründlicher zu reinigen.
Wir reinigen in Berlin Schulen und andere Bildungseinrichtungen und kennen die besonderen Herausforderungen dieser Gebäude gut. In diesem Beitrag erklären wir, worauf es bei der Schulreinigung ankommt, welche Bereiche besondere Aufmerksamkeit brauchen und wie Schulen und Reinigungsfirmen gut zusammenarbeiten.
Warum saubere Schulen mehr sind als eine Formalität
Saubere Räume sind eine Grundvoraussetzung für einen gesunden Schulalltag. Wo viele Menschen zusammenkommen, verbreiten sich Erkältungs- und Magen-Darm-Erreger besonders schnell. Regelmäßig gereinigte Kontaktflächen wie Türklinken, Handläufe, Tische und Wasserhähne helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Das senkt Krankheitsausfälle bei Schülern und Lehrkräften gleichermaßen.
Dazu kommt ein Aspekt, der oft unterschätzt wird: die Wertschätzung. Ein gepflegtes Schulgebäude signalisiert Kindern und Jugendlichen, dass ihr Lernort wichtig ist. Erfahrungsgemäß gehen Schüler mit sauberen Räumen auch sorgsamer um. Verschmutzte, vernachlässigte Bereiche laden dagegen eher zu weiterem Vandalismus und Unordnung ein. Sauberkeit ist damit auch ein Beitrag zu einem respektvollen Miteinander im Schulalltag.
Was Schulen von anderen Gebäuden unterscheidet
Schulen sind anspruchsvolle Objekte. Die Nutzung ist extrem intensiv, die Zeitfenster für die Reinigung dagegen oft knapp. Nach Unterrichtsschluss finden häufig noch Ganztagsangebote, AGs, Elternabende oder Vereinssport statt. Die Reinigung muss sich in diesen Rhythmus einfügen, ohne den Betrieb zu stören.
Hinzu kommt die Vielfalt der Räume. In einer einzigen Schule gibt es Klassenräume, Fachräume für Chemie, Physik oder Kunst, Werkräume, eine Bibliothek, Verwaltungsbüros, eine Mensa, Turnhallen mit Umkleiden und Duschen sowie Außenbereiche. Jeder dieser Räume stellt andere Anforderungen an Reinigungsmittel, Geräte und Häufigkeit. Ein Kunstraum mit Farbresten braucht eine andere Behandlung als eine Bibliothek mit Teppichboden oder eine Turnhalle mit empfindlichem Sportboden.
In Berlin kommt außerdem hinzu, dass viele Schulgebäude alt sind und immer wieder saniert oder erweitert werden. Baustaub, provisorische Container und wechselnde Raumnutzungen machen die Reinigung nicht einfacher. Aktuelle Informationen rund um den Schulbetrieb im Land veröffentlicht die Senatsverwaltung für Bildung.

Ein weiterer Punkt ist die Raumluft. In vollen Klassenzimmern steigt der Kohlendioxidgehalt schnell an, und aufgewirbelter Staub belastet die Atemwege zusätzlich. Regelmäßiges Saugen mit Filtergeräten, feuchtes Wischen statt trockenem Kehren und das Entstauben von Heizkörpern und Fensterbänken tragen dazu bei, dass weniger Feinstaub in der Luft schwebt. Gerade für Kinder mit Allergien oder Asthma macht das einen spürbaren Unterschied, und auch Lehrkräfte bemerken, dass sie sich am Ende eines langen Tages weniger erschöpft fühlen.
Schultoiletten: Das Dauerthema
Wenn Schüler über ihre Schule klagen, geht es erstaunlich oft um die Toiletten. Viele Kinder vermeiden es, die Schultoilette zu benutzen, weil sie ihnen zu schmutzig ist. Sie trinken dann weniger oder halten stundenlang aus, was weder für die Gesundheit noch für die Konzentration gut ist. Saubere, gut ausgestattete Sanitärräume sind deshalb ein echtes Qualitätsmerkmal einer Schule.
Einmal täglich nach Schulschluss zu reinigen, reicht in stark genutzten Schulen oft nicht aus. Wir empfehlen, die Toiletten mindestens einmal zusätzlich während der Schulzeit zu kontrollieren, zum Beispiel nach der großen Pause. Dabei werden Verbrauchsmaterialien aufgefüllt, grobe Verschmutzungen beseitigt und Kontaktflächen gereinigt. Schon diese kurze Zwischenreinigung macht einen großen Unterschied, wie Schüler die Sanitärräume wahrnehmen.
Ein bewährtes Mittel sind außerdem klare Rahmenbedingungen. Gut sichtbare Hinweise zum Händewaschen, ausreichend Seife und Papierhandtücher sowie Abfallbehälter in jeder Kabine helfen, die Toiletten länger sauber zu halten. Manche Schulen binden die Schülervertretung ein und entwickeln gemeinsam Regeln für die Nutzung. Das stärkt das Verantwortungsgefühl und reduziert Vandalismus deutlich. Wichtig ist, dass Schäden wie defekte Spülungen oder Spender schnell gemeldet und behoben werden, denn nichts lädt so sehr zu weiterer Verschmutzung ein wie ein Raum, der sichtbar vernachlässigt wird.
Klassenräume, Fachräume und Turnhallen
In Klassenräumen konzentriert sich die tägliche Reinigung auf Böden, Tische, Kontaktflächen und Abfallbehälter. Damit das gut funktioniert, hilft eine einfache Absprache: Stühle werden nach der letzten Stunde hochgestellt, damit der Boden vollständig gereinigt werden kann. In vielen Schulen ist das längst ein fester Teil des Schulalltags.
Fachräume brauchen besondere Sorgfalt. In naturwissenschaftlichen Räumen dürfen Chemikalien und Geräte nicht berührt werden, hier reinigen wir nur die freigegebenen Flächen. In Kunsträumen sind Farb- und Kleberreste an der Tagesordnung, in Werkräumen Holz- und Metallspäne.
Turnhallen haben elastische Sportböden, die nicht mit normalen Reinigern behandelt werden dürfen. Falsche Mittel hinterlassen Filme, die den Boden rutschig machen und die Verletzungsgefahr erhöhen. Umkleiden und Duschen brauchen wegen der Feuchtigkeit besondere Aufmerksamkeit, um Schimmel und Fußpilz vorzubeugen. Wie wir Bildungseinrichtungen insgesamt betreuen, finden Sie auf unserer Seite zur Schulreinigung in Berlin.

Die Ferien für die Grundreinigung nutzen
Die Schulferien sind die wichtigste Zeit für eine gründliche Reinigung. Wenn keine Schüler im Haus sind, lassen sich Arbeiten erledigen, die im laufenden Betrieb nicht möglich sind. Dazu gehören typischerweise:
- Grundreinigung und Neueinpflege aller Bodenbeläge
- Fensterreinigung innen und außen, inklusive Rahmen
- Reinigung von Heizkörpern, Lampen und Lüftungsgittern
- Abwaschen von Tischen, Stühlen, Schränken und Türen
- Entkalken und Grundreinigung der Sanitäranlagen
- Tiefenreinigung von Teppichen und Polstermöbeln
Besonders die Sommerferien eignen sich für umfangreiche Grundreinigungen, weil genügend Zeit zum Trocknen und Aushärten von Pflegemitteln bleibt. Die Termine der Schulferien werden länderübergreifend abgestimmt, einen Überblick bietet die Kultusministerkonferenz. Wir empfehlen Schulträgern, die Ferienreinigung frühzeitig zu planen, weil in diesen Wochen viele Einrichtungen gleichzeitig reinigen lassen möchten.
Wenn die Klasse unterwegs ist
Nicht nur die Ferien bieten Chancen. Auch Projekttage, Wandertage oder Klassenfahrten, an denen einzelne Jahrgänge außer Haus sind, lassen sich nutzen. Wenn eine Klasse den Tag bei einer Exkursion durch die Stadt verbringt, kann ihr Raum in Ruhe gründlicher gereinigt werden, als es an einem normalen Nachmittag möglich wäre. Voraussetzung ist eine gute Kommunikation: Die Schule gibt uns rechtzeitig Bescheid, welche Räume an welchen Tagen frei sind, und wir planen die zusätzlichen Arbeiten entsprechend ein.
Dieses Vorgehen hat einen weiteren Vorteil. Die Grundreinigung verteilt sich über das Schuljahr, statt sich komplett auf die Ferien zu konzentrieren. Das entlastet die Ferienplanung und sorgt dafür, dass die Räume das ganze Jahr über in einem guten Zustand bleiben.

Für die Planung hilft ein einfacher Jahreskalender, in dem Ferien, Projektwochen, Prüfungszeiträume und Veranstaltungen eingetragen sind. So wissen alle Beteiligten frühzeitig, wann welche Räume frei sind und wann besonders viel los ist.
Gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Reinigungsfirma
Eine gute Schulreinigung lebt von der Zusammenarbeit. Hausmeister, Schulleitung und Reinigungsteam sollten sich regelmäßig austauschen. Wir empfehlen einen festen Ansprechpartner auf beiden Seiten und ein kurzes Gespräch zu Beginn jedes Halbjahres, in dem geänderte Raumnutzungen, besondere Veranstaltungen und Verbesserungswünsche besprochen werden.
Auch die Schüler selbst können eingebunden werden. Klassendienste, die Tafeln wischen, Papier aufsammeln und Stühle hochstellen, erleichtern die Reinigung und fördern Verantwortungsgefühl. Ähnliche Erfahrungen machen wir in Kitas, wo schon die Jüngsten spielerisch lernen, mit ihren Räumen sorgsam umzugehen. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zur Kitareinigung.
Häufige Fragen zur Schulreinigung
Wann wird in Schulen gereinigt?
Die Hauptreinigung findet meist nach Unterrichtsende statt. Zusätzlich empfehlen wir Zwischenreinigungen der Sanitärräume während der Schulzeit.
Was passiert in den Ferien?
In den Ferien führen wir Grundreinigungen durch, zum Beispiel Bodenpflege, Fensterreinigung und das gründliche Abwaschen von Möbeln und Sanitäranlagen.
Reinigen Sie auch Turnhallen und Mensen?
Ja. Für Sportböden und Küchenbereiche setzen wir spezielle, geeignete Mittel und Verfahren ein.
Arbeiten in Schulen immer dieselben Reinigungskräfte?
Wir setzen feste Teams ein, die das Gebäude, die Abläufe und die Ansprechpartner kennen. Vertretungen sind vorab eingearbeitet.
Fazit
Saubere Schulen sind gesunde Schulen. Sie senken Krankheitsausfälle, fördern das Wohlbefinden und zeigen Kindern, dass ihr Lernort wertgeschätzt wird. Mit einem durchdachten Reinigungsplan, Zwischenreinigungen in den Sanitärräumen, einer gut geplanten Ferienreinigung und enger Abstimmung mit der Schule lässt sich das zuverlässig umsetzen. Wenn Sie für eine Schule oder Bildungseinrichtung in Berlin einen erfahrenen Partner suchen, sprechen Sie uns gern an.
